Software-Entwicklung für GUI & HMI mit slashwhy

slashwhy entwickelt grafische Benutzeroberflächen für Geräte mit Embedded-Software.

Dein Dienstleister für die Entwicklung von GUI- & HMI-Software

  • Wir entwickeln grafische Benutzeroberflächen (GUI) für Geräte mit Embedded-Software von der Konzeption bis zur technischen Umsetzung auf deiner Hardware. Unser Leistungsspektrum reicht von einfachen Konfigurationsoberflächen bis zu komplexen Bedienpanels, je nach Anforderung deines Produkts.

  • Eine grafische Benutzeroberfläche (GUI) ist jede bildschirmbasierte Software-Schnittstelle, ein Human Machine Interface (HMI) kann daneben auch Taster, Drehregler oder Kontrollleuchten umfassen. Diese Unterscheidung klären wir am Anfang jedes Projekts, weil sie direkt beeinflusst, welches Framework und welcher Aufwand für deine Anwendung realistisch sind.

  • Ob die Oberfläche für dein Produkt zum entscheidenden Faktor wird, hängt davon ab, wie regelmäßig Menschen damit interagieren, etwa bei Haushaltsgeräten oder Maschinenpanels. Bei autonom arbeitenden Systemen wie in der reinen Steuerungstechnik spielt sie dagegen eine untergeordnete Rolle.

  • Warum grafische Benutzeroberflächen notwendig sind? Funktioniert die Bedienung nicht, sinkt der Nutzwert des Geräts für die Anwender:innen und der Supportaufwand steigt. Im produzierenden Umfeld kann eine schlecht bedienbare Oberfläche sogar ganze Produktionslinien zum Stillstand bringen.

Interesse geweckt? Dann findest du auf dieser Seite alle Informationen über slashwhy als Dienstleister für die Entwicklung von grafischen Benutzeroberflächen und Human Machine Interfaces.

Deine Ausgangslage

Typische Projektsituationen in der HMI- und GUI-Entwicklung

Bei bestehenden Bedienoberflächen sehen wir häufig dasselbe Muster: Statt einer durchdachten Benutzeroberfläche entsteht über Jahre eine Ingenieursoberfläche, die aus Entwicklersicht funktioniert, aber weder in der Bedienführung noch in der Darstellung auf die Bediener:innen zugeschnitten ist. Das zeigt sich vor allem dann, wenn Maschinen oder Anlagen über mehrere Gerätegenerationen hinweg gewachsen sind und jede neue Funktion einfach ergänzt wurde, ohne die Menüstruktur neu zu ordnen.

Andere Unternehmen kommen mit einer neuen Hardware-Plattform zu uns: Ein neues Display, eine andere Auflösung oder der Wegfall von physischen Tasten zugunsten von Touch verändern die Anforderungen an die Software grundlegend. Und wieder andere stehen am Anfang eines komplett neuen Projekts, bei dem Steuerung, Sensorik oder Anlagenanbindung zwar definiert sind, aber noch keine Oberfläche existiert, über die Bediener:innen mit dem System interagieren.

In allen diesen Situationen entscheidet die Qualität der Umsetzung darüber, wie gut das Produkt im Arbeitsalltag funktioniert und wie gut es sich dabei anfühlt.

Veraltete Benutzeroberflächen

Deine Oberfläche ist über Jahre gewachsen, jede neue Funktion wurde einfach ergänzt. Das Ergebnis: eine Menüstruktur, die aus Entwicklersicht sinnvoll ist, aber Bediener:innen im Arbeitsalltag ausbremst und Fehler begünstigt. Je nach Projekt bewerten wir die bestehende Lösung gemeinsam mit den Anwender:innen, identifizieren die größten Schwachstellen in der Bedienführung und entwickeln eine neue Oberfläche, die zur tatsächlichen Nutzung und den Bedürfnissen der Anwender:innen passt.

Neues Gerät ohne Bedienkonzept

Steuerung, Sensorik und Anlagenanbindung deines neuen Geräts sind definiert, eine Oberfläche für die Bedienung fehlt aber noch komplett. Ohne frühzeitige Konzeption drohen spätere Anpassungen an Hardware oder Datenlogik, die Zeit und Budget kosten. Wir konzipieren und testen die Oberfläche parallel zur Hardware-Entwicklung, sodass beide Seiten von Anfang an zusammenpassen und die Inbetriebnahme schneller gelingt.

Neue Hardware und alte Software

Deine nächste Gerätegeneration bringt ein anderes Display mit, kleiner, monochrom oder mit veränderter Touch-Funktionalität. Eine Eins-zu-Eins-Übertragung der bestehenden Oberfläche funktioniert dann nicht mehr und führt zu überladenen oder unbedienbaren Screens. Wir passen Informationsdichte und Bedienlogik gezielt an die neuen Hardware-Grenzen an, statt die alte Lösung nur zu verkleinern.

Unklare Datenlogik hinter der Oberfläche

Deine Oberfläche soll Anwendungsdaten oder Daten aus einer SPS oder der Cloud zeigen, aber es ist nicht geklärt, was davon in Echtzeit sichtbar werden muss und was historisch oder berechnet ist. Ohne diese Klärung entstehen Oberflächen, die entweder zu viel oder das Falsche anzeigen. Wir klären diese Fragen zusammen mit unseren Embedded-Teams und gestalten die Oberfläche entlang der tatsächlichen Datenlogik im Hintergrund.

slashwhy ist dein Dienstleister für die Entwicklung von grafischen Benutzeroberflächen

  • Bevor wir gestalten, klären wir, welche Informationen und Funktionen auf der Oberfläche wirklich gebraucht werden. Wir priorisieren Inhalte entlang der Aufgaben, die Bediener:innen tatsächlich erledigen müssen, statt jede verfügbare Systemfunktion unreflektiert auf den Screen zu bringen. So entsteht eine Struktur, die auch bei komplexen Systemen nachvollziehbar bleibt.

  • Für die konkrete visuelle Gestaltung arbeiten wir eng mit unserem UX & UI Design Team zusammen. Gemeinsam entwickeln wir Prototypen, testen sie mit echten Bediener:innen und passen Interaktionsabläufe an, bevor ein einziger Screen final umgesetzt wird. Das reduziert Iterationsschleifen in der späteren Entwicklung.

  • Wir setzen die gestaltete Oberfläche technisch auf deiner Zielhardware um, mit Frameworks wie Qt oder TouchGFX. Dabei berücksichtigen wir von Anfang an, welche Rechenleistung, welcher Speicher und welches Display tatsächlich zur Verfügung stehen. So entsteht eine Oberfläche, die nicht nur im Design-Tool, sondern auch auf dem realen Gerät flüssig läuft.

  • Wenn deine bestehende Oberfläche zur Ingenieursoberfläche geworden ist oder auf einem veralteten Framework läuft, übernehmen wir die Modernisierung. Wir bewerten, welche Teile der bestehenden Lösung erhalten bleiben können und welche neu gedacht werden müssen. So vermeiden wir einen kompletten Neustart, wo eine gezielte Überarbeitung ausreicht.

  • Deine Oberfläche steht selten für sich allein, meist muss sie mit einer SPS, mit Sensorik oder mit einer Cloud-Anbindung zusammenspielen. Wir übernehmen diese Integration und stimmen mit dir ab, was in Echtzeit angezeigt wird und was aus historischen oder berechneten Daten stammt. Für die Cloud-Seite greifen wir dabei auf unsere Erfahrung aus IoT & Cloud Integration zurück.

  • Gerade auf ressourcenbeschränkter Hardware entscheidet die Optimierung darüber, ob eine Oberfläche reaktionsschnell wirkt oder träge. Wir analysieren Bildaufbau, Speicherverbrauch und Reaktionszeiten gezielt und beheben Engpässe, bevor sie im Feld auffallen.

  • Zum Abschluss überführen wir die Oberfläche in ein dokumentiertes System aus Komponenten, Regeln und Zuständen. Damit stellen wir sicher, dass sich dein Produkt über mehrere Geräte- oder Maschinengenerationen hinweg konsistent weiterentwickeln lässt, auch wenn andere Teams später daran arbeiten.

Unser Tech-Stack für die Entwicklung von GUI- und HMI-Software

  • GUI-Frameworks: Qt/QML, TouchGFX

  • Sprachen: C++, QML, Rust

  • Hardware & Displays: Touch- und Non-Touch-Panels, unterschiedliche Auflösungsklassen von monochromen Kleindisplays bis zu hochauflösenden Farbdisplays

  • IDEs & Toolchains: Qt Creator, TouchGFX Designer

  • Debugging & Tracing: Qt-eigene Profiling- und Inspektionswerkzeuge zur Analyse von Bildaufbau und Speicherverbrauch

  • HAL-Integration: Anbindung an bestehende Treiber- und Hardware-Abstraktionsschichten in Zusammenarbeit mit unserem Firmware-Team

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Gutes UI auf Embedded-Geräten galt lange Widerspruch. In unsere crossfunktionalen Teams arbeiten aber UX-Designer und Embedded-Entwickler gemeinsam auf genau dieses Ziel hin. So entfallen Reibungsverluste durch unvollständige oder umständliche UI-Spezifikationen.

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Dr. Joachim Wilharm

Managing Director bei slashwhy

Deine Entscheidungsgrundlage

Die Rolle der Benutzeroberfläche im Gesamtsystem

Wie eine Oberfläche gestaltet werden sollte, hängt stark davon ab, welche Rolle sie im Gesamtsystem übernimmt. Wir unterscheiden dabei drei Grundtypen: Steuerung, Monitoring und Konfiguration. Jede Rolle stellt eigene Anforderungen an Informationsdichte, Reaktionszeit und Fehlertoleranz, und viele Geräte kombinieren mehrere dieser Rollen auf derselben Oberfläche.

Steuerung: Wenn jede Aktion sofort wirken muss

Bei Steuerungs-Oberflächen lösen Bediener:innen direkt eine Aktion im System aus, etwa das Starten eines Prozesses oder das Verändern eines Parameters. Hier zählt vor allem die Reaktionszeit: Verzögert sich die Rückmeldung, entsteht Unsicherheit, ob die Eingabe angekommen ist. Wir gestalten Steuerungselemente deshalb so, dass jede Aktion eine unmittelbare und eindeutige Rückmeldung erhält.

Monitoring: Wenn Überblick wichtiger ist als Eingabe

Monitoring-Oberflächen zeigen den Zustand eines Systems, ohne dass eine direkte Aktion erwartet wird. Hier steht die Informationsdichte im Vordergrund: Wie viele Datenpunkte lassen sich gleichzeitig darstellen, ohne dass Bediener:innen den Überblick verlieren. Wir priorisieren Werte nach ihrer tatsächlichen Relevanz für die Aufgabe, trennen bewusst zwischen Echtzeitdaten, historischen Werten und berechneten Größen und nutzen geeignete Darstellungsweisen oder -formate.

Konfiguration: Wenn Fehler sich erst später zeigen

Konfigurations-Oberflächen legen Systemeinstellungen fest, die über einen längeren Zeitraum wirksam bleiben, etwa Parameter für einen Fertigungsprozess. Hier zählt vor allem die Fehlertoleranz: Eine falsch übernommene Einstellung kann sich erst viel später bemerkbar machen. Wir bauen deshalb Bestätigungsschritte und Plausibilitätsprüfungen ein, bevor eine Konfiguration tatsächlich in die Systemlogik übernommen wird.

FAQ | Software-Entwicklung für GUI und HMI mit slashwhy

  • Grundsätzlich ja, wir prüfen aber vorher, ob das Design mit den Grenzen deiner Zielhardware kompatibel ist, etwa bei Displaygröße, Farbtiefe oder verfügbarer Rechenleistung. Passt das Design nicht zur Hardware, sprechen wir das offen an, statt es unverändert umzusetzen und später Kompromisse bei der Performance einzugehen. So vermeiden wir, dass deine gute Designidee an der technischen Realität scheitert.

  • Nein, das übernehmen wir intern. Unser Embedded-Team arbeitet für die Gestaltung eng mit unserem eigenen UX & UI Design Team zusammen, du hast also einen Ansprechpartner statt zwei getrennte Dienstleister koordinieren zu müssen. Das spart dir Abstimmungsaufwand und verhindert Reibungsverluste zwischen Design und technischer Umsetzung.

  • Das hängt stark vom Umfang ab: Eine einfache Konfigurationsoberfläche unterscheidet sich im Aufwand deutlich von einem vollwertigen HMI mit mehreren Nutzerrollen und Systemintegration. Die größten Kostenfaktoren sind die Komplexität der Informationsarchitektur, die Zielhardware und ob eine bestehende Oberfläche modernisiert oder komplett neu entwickelt wird. Nach einem ersten Gespräch können wir dir eine belastbare Einschätzung für dein konkretes Projekt geben.

  • Das lässt sich pauschal nicht beantworten, weil es stark vom Umfang der Systemrollen, der Zielhardware und davon abhängt, ob eine bestehende Lösung modernisiert oder neu konzipiert wird. Kleinere Konfigurationsoberflächen sind deutlich schneller umsetzbar als komplexe HMIs mit mehreren Nutzergruppen. Realistische Zeitrahmen können wir dir erst nach der Anforderungsklärung in Schritt 1 unseres Projektablaufs nennen.

  • In vielen Fällen ja. Wir bewerten zunächst, welche Teile deiner bestehenden Oberfläche funktional noch tragfähig sind und welche tatsächlich neu gedacht werden müssen. So vermeiden wir einen kompletten Neustart dort, wo eine gezielte Überarbeitung ausreicht, und du behältst mehr Kontrolle über Budget und Risiko.

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Intuitive Bedienung mittels einer modernen UI ist uns sehr wichtig. Unsere Kunden sollen sich nicht mit der Technik herumärgern, sondern Spaß mit den Produkten und der Anwendung haben.

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Oliver Kortekamp

Team Leader & PO bei Oase

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Wir haben immer das Gefühl, dass slashwhy Ownership für das Produkt übernimmt. Alle Beteiligten identifizieren sich voll mit dem Produkt. Das ist bei anderen Dienstleistern anders.

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Dr. Melanie Schuh

Product Management bei W&H

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Wir haben mit slashwhy einen Partner, der nicht einfach nur Code abliefert, sondern von der Konzeption bis zur Umsetzung den gesamten Prozess begleitet, der sich mit dem Produkt identifiziert und es aktiv verbessert.

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Friedrich Laube

Director Digital Products & Services Smart Home bei Miele

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Das agile Mindset aller slashwhy-Projektmitglieder ist beeindruckend und im positiven Sinne ansteckend. Wir arbeiten mit slashwhy auf Augenhöhe in agilen Projektteams und erreichen gemeinsam schneller unsere Ziele.

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Markus Rose

Director CHARX control Division Charging Infrastructure bei Phoenix Contact

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Der große Benefit der mit slashwhy entwickelten Lösung ist, dass wir die Weiterentwicklung der Serienprodukte parallel zu den neuen Entwicklungsprojekten betreiben können.

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Axel Schröder

Director Advanced Engineering bei CLAAS E-Systems

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Wir können uns eine durchgeführte Inbetriebnahme in der App abspeichern und gerade bei großen Bauvorhaben diese Vorlage immer wieder nutzen und gleiche Tore damit einstellen. Das ist ein klarer Vorteil und ein großer Nutzen der App.

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Tobias Lange

Projektmanager bei Hörmann

Deine Hardware-Grenzen

Wir entwickeln Benutzeroberflächen für jede Hardware

Grafische Benutzeroberflächen für Embedded-Systeme entstehen selten unter Idealbedingungen. Kleine Displays, eingeschränkte Rechenleistung, raue Einsatzumgebungen oder physische statt digitale Bedienelemente setzen von Anfang an Grenzen, innerhalb derer eine Oberfläche funktionieren muss.

Kleine Displaygrößen

Ein 4-Zoll-Display erzwingt Priorisierung, denn nicht jede Information passt gleichzeitig auf den Screen. Aus zahlreichen Projekten mit kleinen Industriedisplays sowie den Erkentnissen aus User Research wissen wir, welche Informationen Bediener:innen tatsächlich im Blick behalten müssen. Auf dieser Erfahrung basierend entscheiden wir für jede Ansicht, was wirklich sichtbar sein muss und versuchen nicht zwanghaft, alles auf einmal unterzubringen.

Monochrome Displays

Ohne Farbe lässt sich Wichtigkeit nicht über Farbcodierung vermitteln. Ein Großteil gängiger UI-Muster fällt damit weg. Wir haben in mehreren Projekten mit monochromen Displays gearbeitet und dabei ein sicheres Gespür dafür entwickelt, wie Hierarchie über Größe, Position und Kontrast funktioniert, sodass Status und Priorität trotzdem eindeutig bleiben.

Physische Bedienelemente

Wenige Tasten oder Regler bedeuten: Nicht jede Funktion kann gleichzeitig direkt erreichbar sein, irgendetwas muss immer Vorrang bekommen. Aus HMI-Projekten mit physischen Bedienelementen wissen wir, welche Funktionen Bediener:innen im Arbeitsalltag sofort brauchen. Darauf aufbauend legen wir fest, was direkt zugänglich ist und was über eine zweite Ebene erreichbar bleibt.

Raues Einsatzszenario

Feine Bedienelemente funktionieren unter Handschuhen oder bei Vibration nicht zuverlässig, das zeigt sich in der Praxis schnell an Fehlbedienungen. Wir kennen diese Einsatzbedingungen aus Projekten im industriellen Umfeld und vergrößern Touch-Ziele gezielt, legen die Eingabe-Erkennung robuster aus, als es im Büroeinsatz nötig wäre.

Eingeschränktes Farbsehen

Reine Farbcodierung wie Rot/Grün erreicht nicht alle Bediener:innen zuverlässig. Das ist ein Punkt im Rahmen der Barrierefreiheit, den wir in jedem HMI-Projekt aktiv mitdenken. Wir ergänzen Statusfarben deshalb immer um eine Form oder einen Text, damit die Information auch ohne Farbwahrnehmung sicher ankommt.

Begrenzte Rechenleistung

Zu viele Animationen oder Daten gleichzeitig bremsen ressourcenschwache Hardware spürbar aus. Das macht sich oft erst dann bemerkbar, wenn das System bereits im Feld läuft. Mit unserer Erfahrung in der Performance-Optimierung für Embedded-Hardware planen wir Ressourcenbudget und Datenmenge von Anfang an ein, statt sie nachträglich reduzieren zu müssen.

Nice to know

Erfolgsfaktor: Wenn Dev- und Design-Teams zusammenarbeiten

Eine grafische Benutzeroberfläche für Embedded-Geräte zu entwickeln, verlangt zwei Fähigkeiten, die selten in einem Team vereint sind: Verständnis für Hardware-Grenzen und Verständnis dafür, wie Menschen eine Oberfläche tatsächlich nutzen. Wird nur die technische Seite bedient, entsteht eine Ingenieursoberfläche, die aus Entwicklersicht funktioniert, aber im Arbeitsalltag scheitert. Wird nur die gestalterische Seite bedient, entstehen Designs, die überzeugen, sich aber nicht in vorhandener Rechenleistung oder Displaygröße umsetzen lassen. Bei slashwhy arbeiten Embedded-Team und UX & UI Design Team deshalb von Anfang an im selben Projekt, statt Design und Technik getrennt zu entwickeln und erst am Ende zusammenzuführen.

Unser Vorgehen

So könnte die Entwicklung deines GUI mit slashwhy ablaufen

Jedes GUI-Projekt bringt eine andere Ausgangslage mit: Mal steht schon ein Grobkonzept, mal beginnen wir bei null, in anderen Fällen dürfen wir bestehende Oberflächen modernisieren. Der grundsätzliche Ablauf bleibt trotzdem vergleichbar: von der ersten Klärung der Anforderungen über Konzeption und Design bis zur technischen Umsetzung auf deiner Zielhardware. Die folgenden fünf Schritte zeigen, wie wir dabei vorgehen und wo unser Embedded-Team und unser UX & UI Design Team zusammenarbeiten.

1 | Problemverständnis und User Research

Bevor wir eine Oberfläche konzipieren, verstehen wir das Problem. Wer bedient das Gerät, unter welchen Bedingungen und mit welchem Ziel? Wo möglich führen wir User Research direkt am tatsächlichen Arbeitsplatz der Bedienenden durch, um zu sehen, wie die Realität tatsächlich aussieht, nicht wie sie beschrieben wird. Diese Grundlage entscheidet darüber, ob eine Oberfläche später optimal zur Nutzung passt.

2 | Hardware und Anforderungen analysieren

Wir klären die technischen Rahmenbedingungen: Welche Hardware steht fest, welches Display kommt zum Einsatz, welche Rechenleistung steht zur Verfügung. Diese Faktoren bestimmen, welches Framework sinnvoll ist und wo gestalterische Grenzen liegen. Je früher diese Fragen geklärt sind, desto weniger Anpassungen sind später nötig.

3 | Architektur definieren

Aus den Anforderungen entwickeln wir eine erste Struktur: Welche Inhalte müssen sichtbar sein, welche Aktionen müssen direkt erreichbar sein. An dieser Stelle bringen wir unser UX & UI Design Team bewusst früh ins Projekt, idealerweise bevor die Framework-Entscheidung endgültig feststeht. Das unterscheidet uns von anderen Dienstleistern in der Branche, in denen Design und Entwicklung erst nach der technischen Architekturentscheidung zusammenfinden und sich gestalterische Optionen dadurch schon eingeschränkt haben.

4 | Design und Prototyping

Auf Basis der Konzeption entsteht die visuelle Gestaltung, inklusive erster Prototypen, die wir mit echten Bediener:innen testen. So zeigen sich Verständnisprobleme oder unklare Bedienabläufe, bevor ein einziger Screen final umgesetzt wird. Design und Entwicklung arbeiten in dieser Phase eng zusammen, statt die Ergebnisse erst am Ende zu übergeben.

5 | Umsetzung auf Zielhardware

Wir setzen die gestaltete Oberfläche technisch auf deiner Hardware um, mit Qt oder TouchGFX, abhängig von den Anforderungen aus Schritt 1. Dabei prüfen wir kontinuierlich, ob die Oberfläche unter realen Bedingungen performant bleibt, nicht erst am Ende, sondern parallel zur Implementierung. So fallen Probleme mit Rechenleistung oder Speicher frühzeitig auf, wenn sie noch mit vertretbarem Aufwand zu beheben sind.

6 | Übergabe, Dokumentation und nächste Schritte

Zum Abschluss überführen wir die Oberfläche in ein dokumentiertes System aus Komponenten, Regeln und Zuständen, das dein Team oder wir gemeinsam mit dir weiterentwickeln können. Für tiefergehende Nutzertests und Usability-Evaluationen greifen wir auf unsere Expert:innen für UX-Testing zurück. So bleibt die Oberfläche auch über mehrere Produktgenerationen hinweg konsistent und wartbar.

Unsere Zusammenarbeit

Vier Gründe für slashwhy als GUI-Entwicklungspartner

Wir entwickeln Software von Menschen für Menschen. Und alle diese Menschen haben ganz unterschiedliche Ansprüche. Die Nutzer:innen wollen ihre Aufgaben effizient lösen, unsere Kunden einen Mehrwert schaffen. Und wir? Wir wollen Software gestalten, die echte Herausforderungen löst, den Alltag vereinfacht und die Spaß in der Anwendung macht.

Erfahrung mit komplexen Oberflächen

Nutzerzentrierte Entwicklung bedeutet für uns: Wir verstehen zuerst, wer die Oberfläche bedient, unter welchen Bedingungen und mit welchem Ziel. Erst dann entsteht eine Struktur, die sich im Arbeitsalltag bewährt. Diese Erfahrung stammt aus zahlreichen Projekten mit Bedienpanels im industriellen Umfeld, von einfachen Konfigurationsoberflächen bis zu vollwertigen HMIs.

Verständnis für Hardware-Grenzen

Wir behandeln Displaygröße, Rechenleistung und raue Einsatzbedingungen von Beginn an als Gestaltungsparameter und nicht als Problem, das am Ende der Entwicklung noch gelöst werden muss. Das bewahrt dich vor Oberflächen, die im Design-Tool überzeugen, aber auf der echten Hardware ruckeln oder unbedienbar werden.

Deutscher Entwicklungspartner

Unsere Teams sitzen in Osnabrück, Hamburg, Bielefeld und Kiel, arbeiten in deiner Zeitzone und sprechen deine Sprache. Anders als bei Nearshore-Anbietern entfällt der Koordinationsaufwand über mehrere Zeitzonen und Sprachbarrieren hinweg, Rückfragen sind in Minuten statt Tagen geklärt.

Ein Dienstleister von Konzept bis Umsetzung

Unser Embedded-Team und unser UX & UI Design Team arbeiten im selben Projekt zusammen, nicht nacheinander in getrennten Zuständigkeiten. Das erspart dir die Abstimmung zwischen zwei separaten Dienstleistern für Design und technische Umsetzung und verhindert, dass Gestaltungsideen an der Hardware-Realität scheitern.

Global Players und Hidden Champions

Bei slashwhy bist du in guter Gesellschaft

Welche Unternehmen grafische Benutzeroberflächen nutzen

Grafische Benutzeroberflächen werden relevant, sobald Menschen regelmäßig oder unter Zeitdruck mit einem Gerät interagieren müssen. Bei Haushaltsgeräten entscheidet die Oberfläche darüber, ob Nutzer:innen ein Gerät als modern wahrnehmen oder als sperrig empfinden, obwohl die zugrundeliegende Technik ausgereift ist. In der Landwirtschaft zeigt sich eine andere Herausforderung: Ein Bediengerät für einen Düngerstreuer wird vielleicht nur zwei- oder dreimal im Jahr zur Saison genutzt, muss dann aber sofort ohne erneute Einarbeitung funktionieren.

Im Maschinen- und Anlagenbau übernehmen Bedienpanels häufig mehrere Rollen gleichzeitig, Steuerung, Monitoring und Konfiguration auf derselben Oberfläche, oft für unterschiedliche Nutzergruppen wie Bediener:innen oder Instandhaltung. Diese Panels laufen selten auf leistungsstarken Industrie-PCs, sondern mit begrenztem Speicher und eingeschränkter Grafikleistung, was die Gestaltung von Anfang an prägt. Auch in der Gebäudetechnik und bei vernetzten Konsumgütern werden Oberflächen zunehmend zum sichtbaren Teil eines Systems, das im Hintergrund über SPS, Sensorik oder Cloud Daten austauscht. Wir entwickeln Oberflächen, die zur jeweiligen Nutzungssituation passen, statt eine Standardlösung auf unterschiedliche Einsatzfelder zu übertragen.

FAQ | Häufige Fragen rund um Software-Entwicklung für GUI und HMI

  • Eine grafische Benutzeroberfläche (GUI) ist jede bildschirmbasierte Software-Schnittstelle, unabhängig davon, wo sie eingesetzt wird. Ein Human Machine Interface (HMI) beschreibt speziell die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine und kann neben einer GUI auch Taster, Drehregler oder Kontrollleuchten umfassen. SCADA (Supervisory Control and Data Acquisition) geht darüber hinaus und bezeichnet ein übergeordnetes System zur Überwachung und Steuerung mehrerer Anlagen oder Prozesse, oft standortübergreifend, wobei ein HMI meist nur einen Teil davon abbildet.

  • Das hängt von deiner Zielhardware ab. TouchGFX ist stark auf STM32-Mikrocontroller optimiert und liefert dort auch auf mittlerer Hardware flüssige Animationen. LVGL ist quelloffen, plattformunabhängig und eignet sich besonders für ressourcenbeschränkte Systeme mit wechselnden Sprachen oder dynamischen Inhalten. Qt bringt umfangreiche Funktionalität mit, benötigt dafür aber leistungsfähigere Hardware als die beiden anderen Optionen. Wir wählen das passende Framework anhand deiner konkreten Hardware-Grenzen und Anforderungen aus, nicht nach einer pauschalen Empfehlung.

  • Standardlösungen sind schneller einsatzbereit und ausreichend, wenn deine Anforderungen klassisch sind, etwa Maschinendaten visualisieren oder Alarme darstellen. Individuelle Entwicklung lohnt sich, sobald du dich über besondere Bedienkonzepte oder eine eigenständige Optik differenzieren willst oder deine Anforderungen über das hinausgehen, was eine Standardplattform abdeckt. In der Praxis sehen wir häufig Mischformen, eine Standardlösung als Basis, ergänzt um individuell entwickelte Teile für die Punkte, die dich wirklich unterscheiden sollen oder müssen.

  • Die häufigste Ursache sind zu viele Animationen oder zu viele gleichzeitig aktualisierte Datenpunkte auf Hardware mit begrenztem Speicher und begrenzter Rechenleistung. Auch ungünstig gewählte Bildwiederholraten oder eine Oberfläche, die zuerst am PC statt auf der Zielhardware getestet wurde, führen zu diesem Effekt. Wir prüfen Performance deshalb schon während der Umsetzung auf der echten Zielhardware, nicht erst kurz vor Auslieferung.

  • GUI und HMI beschreiben den Typ der Schnittstelle, während UX/UI-Design die Disziplin ist, die Inhalte und Struktur dieser Schnittstellen gestaltet. Eine GUI oder ein HMI kann also gut oder schlecht gestaltet sein, UX/UI-Design ist die Arbeit, die darüber entscheidet, in welche Richtung das kippt. Diese Begriffe werden häufig vermischt, weil sie sich überschneiden, aber sie beschreiben unterschiedliche Ebenen: das Was und das Wie.

Jetzt Ideen austauschen

Du hast bereits eine konkrete Projekt-Idee und möchtest herausfinden, ob slashwhy der richtige Embedded Dienstleister im Bereich der GUI Software Entwicklung für dich ist? Oder stehst du noch am Anfang deiner Reise und suchst den idealen Startpunkt? In jedem Fall freut sich unser Expert:innen-Team über deine Kontaktaufnahme und steht dir für einen unverbindlichen Beratungstermin zur Seite.

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  • Dr. Joachim Wilharm
  • Managing Director

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slashwhy als Dienstleister für die Entwicklung von grafischen Benutzeroberflächen

Grafische Benutzeroberflächen entscheiden bei Embedded-Geräten darüber, ob Technik im Alltag akzeptiert wird oder zur Fehlerquelle wird. Bei slashwhy entwickeln wir Benutzeroberflächen für Geräte mit Embedded-Software, von einfachen Konfigurationsoberflächen bis zu komplexen Human Machine Interfaces (HMI) für den industriellen Einsatz. Unsere GUI-Entwicklung reicht von der ersten Konzeption über UI-Design und Prototyping bis zur technischen Umsetzung auf deiner Zielhardware mit Frameworks wie Qt oder TouchGFX.

Eine gut gestaltete Benutzeroberfläche reduziert Bedienfehler, verkürzt die Einarbeitung neuer Mitarbeitender und senkt den Supportaufwand über die gesamte Nutzungsdauer eines Geräts. Im produzierenden Umfeld kann eine schlecht bedienbare Oberfläche dagegen ganze Produktionslinien zum Stillstand bringen, ein Risiko, das wir von der Konzeption an mitdenken. Dafür verbinden wir das technische Verständnis für Hardware-Grenzen wie Displaygröße, Rechenleistung oder raue Einsatzbedingungen unserer Embedded-Expert:innen mit der Gestaltungskompetenz unserer UX- & UI-Expert:innen.

Als Teil unseres Embedded-Software-Portfolios ergänzt die GUI-Entwicklung Leistungen wie Firmware-Entwicklung, Embedded Linux, Echtzeitanwendungen und IoT & Cloud Integration. Für die Anbindung an bestehende Systeme greifen wir auf unsere Erfahrung mit SPS, Sensorik und Cloud-Integration zurück, für Nutzertests auf unser UX & UI Design und Usability Testing Team. Unsere Kompetenz in der Benutzeroberflächenentwicklung kommt Kunden aus AgriTech, Consumer Electronics, HealthTech, CleanTech, Gebäudetechnik und dem Maschinenbau zugute, von Hidden Champions bis zu Unternehmen wie Miele, CLAAS und Phoenix Contact.

Mit Standorten in Osnabrück, Hamburg, Bielefeld und Kiel entwickeln wir deine grafische Benutzeroberfläche in deiner Zeitzone und ohne Sprachbarrieren, mit direktem Zugriff auf unsere Embedded- und UX-Expertise unter einem Dach.