Individual-Software für Netzbetreiber

Volatile Einspeisung, dezentrale Lastflüsse, gewachsene Systemlandschaften: Wir sind der Software-Partner für Netzbetreiber und lösen die Herausforderungen der Energiewende im Netzbetrieb.

Wir entwickeln Individual-Software für den Netzbetrieb: von der Netzzustandsprognose bis zur OT/IT-Integration.

Software für die kritische Infrastruktur von morgen

Volatile Einspeisung aus Wind und Solar, veränderte Lastflüsse, steigende Anforderungen an Echtzeit-Prognosen: Die operative Realität im Netzbetrieb hat sich grundlegend verändert. Viele Systeme, die das abbilden sollen, sind dafür nicht gebaut worden. Unsere Teams entwickeln seit über zehn Jahren Software und lösen für unsere Kunden individuelle Herausforderungen – wie die der Energiewende. Dabei berücksichtigen wir die Anforderungen aus IT-Sicherheitskatalog der BNetzA und NIS2 von Anfang an in der Architektur.

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Das agile Mindset aller slashwhy-Projektmitglieder ist beeindruckend und im positiven Sinne ansteckend. Wir arbeiten mit slashwhy auf Augenhöhe in agilen Projektteams und erreichen gemeinsam schneller unsere Ziele.

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Markus Rose

Director CHARX control Division Charging Infrastructure bei Phoenix Contact

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Wir haben gemeinsam mit slashwhy unser Energie-Management-System aufgebaut. Und zwar von der Idee über das Konzept bis zur kontinuierlichen Produktentwicklung. Diesen ganzheitlichen Ansatz und die volle Zuverlässigkeit schätzen wir sehr.

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Dr. Stephan Alberternst

Managing Director bei White Energy

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Durch die Einführung agiler Methoden zusammen mit slashwhy haben wir unseren Softwareentwicklungsprozess erfolgreich professionalisiert. Die höhere Transparenz bei der Entwicklung und dem Einsatz von Funktionen ermöglicht es uns, die Auswirkungen auf das Geschäft unmittelbar zu erkennen. Mit slashwhy als vertrauensvollem Partner arbeiten wir effizienter, liefern schneller Werte und sichern den langfristigen Erfolg.

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Issam al Mutawaly

Chief Operating Officer bei ElectroFleet

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Unsere Entscheidung, eine zukunftssichere und skalierbare Cloud-Architektur aufzubauen, wurde von unserem Engagement für hervorragende Software angetrieben. Mit slashwhy als lokalem Softwarepartner haben wir sichergestellt, dass unsere Produktvision durch modernste Technologie und eine solide Infrastruktur unterstützt wird. Die Expertise von slashwhy hilft uns, eine solide Grundlage für nachhaltige Innovationen zu schaffen.

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Mark Hellmann Regouby

Chief Executive Officer bei ElectroFleet

Unsere Ansätze

Womit Netzbetreiber auf slashwhy zukommen

Netzbetreiber kommen meistens mit konkreten Herausforderungen auf uns zu: eine regulatorische Anforderung mit Deadline, ein System das nicht mehr wartbar ist, eine Schnittstelle die nicht existiert. Die häufigsten Ausgangssituationen:

Daten sind da, aber niemand kann sie reibungslos nutzen

Leittechnik, SCADA und Feldgeräte erzeugen kontinuierlich Daten. Auf der IT-Seite (ERP, Planungssysteme, Reporting) kommen diese Daten nicht an, oder nur mit erheblicher Verzögerung und manueller Nacharbeit. Das Ergebnis: Entscheidungen werden auf Basis von Daten getroffen, die nicht aktuell sind. Steuerbefehle können nicht automatisiert ausgelöst werden. Und wenn etwas schiefgeht, fehlt die Observierbarkeit, um die Ursache schnell zu finden. Wir entwickeln die Integrationsschicht zwischen OT und IT: mit einheitlichem Datenmodell und Echtzeit-Verfügbarkeit.

Steuerbare Verbrauchseinrichtungen bis 2029

Für Verteilnetzbetreiber wird das Zielmodell „Dynamisches Steuern" nach §14a EnWG regulatorisch verpflichtend. Die Übergangsphase mit präventiver Steuerung läuft Ende 2028 aus. Ab 2029 fordert die BNetzA-Festlegung zu §14a EnWG die netzorientierte Steuerung auf Basis von Echtzeit-Netzzustandsdaten in der Niederspannung. Was das technisch bedeutet: Schnittstellen zu Messsystemen und Smart-Meter-Infrastruktur, Steuerungslogik die auf volatile Netzzustände reagiert, und Betreiberoberflächen, die den Leitstand nicht überlasten. Wer das noch nicht gelöst hat, braucht jetzt einen Entwicklungspartner.

Neue Software-Lösungen: Make or buy or beides?

Viele Netzbetreiber stehen vor der Frage: kaufen wir eine Standardlösung, oder entwickeln wir selbst? Beide Wege haben Grenzen. Standardsoftware-Anbieter sind gut ausgelastet: spezifische Anforderungen landen auf der Roadmap, und wann sie umgesetzt werden, bestimmt der Anbieter. Eigenentwicklung ohne erfahrenes Team endet oft in langen Laufzeiten und schwer wartbarem Code. Der dritte Weg ist ein Entwicklungspartner, der gezielt die Module baut, die Standardsoftware nicht liefert: ohne Lizenzabhängigkeit, ohne erzwungene Updates, mit vollständiger Ownership beim Kunden. Genau das ist unsere Rolle.

Software soll Teil des Kerngeschäfts werden

Netzbetreiber, die ihre digitale Infrastruktur zukunftssicher aufstellen wollen, kommen nicht darum herum: Software muss ein Teil des eigenen Kompetenzprofils werden: als Fähigkeit, die intern verstanden, gesteuert und weiterentwickelt werden kann. Das bedeutet nicht, alles selbst zu entwickeln. Es bedeutet, Anforderungen präzise formulieren zu können, Entwicklungspartner sinnvoll zu steuern und Ergebnisse zu bewerten. Wir begleiten diesen Aufbau: durch agile Methoden, gemeinsame Entwicklungsprozesse und transparentes Forecasting so, dass euer Team am Ende nicht abhängig von uns ist, sondern eigenständig weiterarbeiten kann.

FAQ | Wiederkehrende Fragen rund um Software-Entwicklung mit slashwhy

  • Wir haben Projekte direkt mit Netzbetreibern umgesetzt, unter anderem im Bereich Netzzustandsprognose bei einem Übertragungsnetzbetreiber. Darüber hinaus arbeiten wir seit über zehn Jahren in der Energiewirtschaft – mit Erfahrungen aus Bereichen wie Energiemanagement, Leittechnik und Energiedatenverarbeitung. Referenzen besprechen wir gerne direkt im Gespräch, da wir nicht für alle Projekte eine öffentliche Freigabe haben.

  • Bei slashwhy arbeiten mehr als 250 Talente mit Spezialisierungen in u. a. Software Architektur, Embedded, Cloud, UX & UI Design sowie agilen Arbeitsweisen. Wir haben über zehn Jahre Projekterfahrung und auch langfristige Partnerschaften in der Energiewirtschaft. Das schließt Vorhaben ein, die über mehrere Jahre laufen. Was wir nicht machen: Kapazitäten versprechen, die wir nicht haben. Wenn ein Projekt unsere Kapazitätsgrenzen überschreitet, sagen wir das im Erstgespräch.

  • Das ist eine berechtigte Frage, die wir von anderen Kunden kennen. Unsere Antwort ist technisch: Wir entwickeln keine proprietären Systeme, die nur wir warten können. Wir arbeiten mit offenen, dokumentierten Architekturen und etablierten Technologien, so dass euer eigenes Team oder ein anderer Dienstleister die Software übernehmen kann. Ownership liegt bei euch, nicht bei uns.

  • Ja. Wir haben Erfahrung mit strukturierten Vergabeverfahren in der Energiewirtschaft. Wenn es hilfreich ist, können wir vorab klären, ob und wie wir die formalen Anforderungen eurer Ausschreibung erfüllen, bevor der Aufwand auf beiden Seiten zu groß wird.

  • Netzbetreiber unterliegen dem IT-Sicherheitsgesetz 2.0 und – je nach Einordnung – dem IT-Sicherheitskatalog der Bundesnetzagentur sowie NIS2. Wir entwickeln keine Systeme, die an diesen Anforderungen vorbeigehen. Das bedeutet konkret: Wir berücksichtigen KRITIS-Schutzziele (Verfügbarkeit, Integrität, Vertraulichkeit) bereits in der Architektur, nicht erst beim Audit. Mit wem ihr für Zertifizierungsnachweise zusammenarbeitet, bleibt eure Entscheidung – wir liefern die technische Grundlage dafür.

Energiewende & Digitales: Noch voneinander trennbar?

Podcast

78 % der Netzbetreiber sehen Digitalisierung als wichtigsten Hebel der Energiewende – aber nur 32 % fühlen sich darauf vorbereitet. Wie schließt man diese Lücke? Andreas Piepenbrink, CEO und Mitgründer von E3/DC, gibt im Podcast mit Niklas Tüpker von slashwhy klare Antworten: Warum Software nicht Werkzeug, sondern Betriebssystem der Energiewende ist und warum 960 Stadtwerke mit 960 Regelwerken ein strukturelles Problem sind.

Podcast anhören

Was wir für Netzbetreiber tun

  • Wir entwickeln die Software-Schicht, die Prognoseprozesse wie DACF, D2CF und IDCF für Operator und Konzeptionierer nutzbar macht – mit klaren Fehlermeldungen, rollengerechten Oberflächen und nachvollziehbaren Logs. Denn eine Berechnung, deren Fehlschlag nicht erklärbar ist, hilft im Betrieb nicht weiter.

  • Viele Netzbetreiber betreiben Softwaresysteme, die über Jahre gewachsen sind und neue Anforderungen kaum noch aufnehmen können. Wir analysieren die bestehende Architektur, identifizieren die kritischen Stellen und entwickeln einen Migrationspfad, den wir dann auch umsetzen können.

  • Die Ablösung eines SCADA-Systems ist kein Umstieg, den man nebenbei macht. Wir begleiten den gesamten Prozess: von der Anforderungsaufnahme über die Zielarchitektur bis zur Migration und Inbetriebnahme mit dem Fokus, den laufenden Betrieb nicht zu gefährden.

  • Netzführungssysteme sind oft technisch vollständig, aber in der täglichen Nutzung mühsam: zu viele Informationen gleichzeitig, keine Priorisierung, Fehlermeldungen ohne Handlungsanweisung. Wir konzipieren und bauen Oberflächen, die für den konkreten Arbeitskontext entworfen sind, also für Menschen, die unter Zeitdruck richtige Entscheidungen treffen müssen.

  • Netzsteuerung und Monitoring stellen harte Anforderungen an Latenz und Ausfallsicherheit. Wir entwickeln Echtzeit- und Embedded-Software für genau diese Umgebungen mit dem Verständnis, dass Fehler in kritischer Infrastruktur keine Option sind.

  • Software-Entwicklung in Netzbetreiber-Organisationen läuft häufig nach klassischen Projektplänen mit langen Vorlaufzeiten – was schlecht zu einer technischen Realität passt, die sich schnell verändert. Wir führen Scrum, Story-Point-Schätzungen und Forecasting so ein, dass Projektverantwortliche zu jeder Zeit wissen, wo das Projekt steht und was als nächstes kommt.

Jetzt Ideen austauschen

Kontaktiere uns gerne mit deiner Projektanfrage. Dabei sprechen wir in einem ersten und unverbindlichen Austausch über dein Projekt. Wir sind gespannt auf die Aufgaben und Herausforderungen, die wir mit dir lösen dürfen.

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  • Yannik Bisanz
  • Solution Manager
  • CleanTech
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  • Roman Knop
  • Business Manager
  • CleanTech