slashwhy bleibt auf Wachstumskurs

Seit April 2022 beschäftigt slashwhy erstmals mehr als 200 Mitarbeiter:innen

vonKai BergmanninCulture & Management Expertise

„make people happy“ – das haben wir uns bei slashwhy zur Kernaufgabe gemacht. Dass wir als Unternehmen mit unserer Philosophie weiter auf Erfolgskurs sind, wird durch das erfreuliche Team-Wachstum der letzten Monate unterstrichen. Zum 1. April 2022 beschäftigt slashwhy erstmals mehr als 200 Mitarbeiter:innen. Wie es gerade in Zeiten des Fachkräftemangels gelingt, High Professionals zu gewinnen und zu binden, und wo die Reise noch hinführen soll, verrät uns Managing Director Kai Bergmann.

Kai, knapp zwei Jahre nach eurem Management-Buy-out habt ihr die Zahl eurer Mitarbeiter:innen deutlich ausbauen können. War dieses dynamische Wachstum geplant?

„Ja, dass wir wachsen, war geplant und das ist es auch weiterhin. Konkrete Zahlen hatten wir damals allerdings nicht im Kopf. Wir freuen uns über jeden engagierten, fachlich versierten und begeisterungsfähigen Menschen, der bei uns tätig werden möchten. Wenn geeignete Bewerber:innen zu uns, unseren Kunden und Projekten passen, setzen wir unserem Wachstum keine künstlichen Grenzen, sondern nutzen die Gelegenheit, uns unternehmerisch und wirtschaftlich weiterzuentwickeln.“

Für slashwhy ist die Unternehmenskultur ein hohes Gut. Wie lässt sich bei diesem dynamischen Wachstum sicherstellen, dass sie weitergetragen und weitergelebt wird?

„In Wachstumszeiten ist dies ganz sicher eine Herausforderung, denn eine Unternehmenskultur muss sorgfältig gepflegt und entwickelt werden und sie etabliert sich mit fortschreitender Zugehörigkeitsdauer unserer Mitarbeiter:innen. Auch wenn wir derzeit in Relation zum Markt überproportional wachsen, ist unser Wachstum organisch und wir achten bei Bewerber:innen von Anfang an stark auf einen Cultural Fit. Für neue Kolleginnen und Kollegen gibt es ein Kultur-Onboarding, bei dem es um unsere Werte geht und bei dem wir unter anderem über die Fragen 'Wie wollen wir miteinander umgehen' und 'Wie wollen wir miteinander arbeiten' - also unsere Werte und unser Why sprechen. Neue Kolleg:innen bekommen außerdem bei uns jemanden an die Seite, der die Kultur schon kennt und sie oder ihn an die Hand nimmt. Darüber hinaus gibt es Teamevents, um einerseits das Miteinander und andererseits unsere Unternehmenskultur zu fördern. Unser Why 'make people happy' bezieht sich nicht nur auf unsere Kunden und Geschäftspartner, sondern insbesondere auch auf die Mitarbeiter:innen bei slashwhy.“

Unser Why 'make people happy' bezieht sich nicht nur auf unsere Kunden und Geschäftspartner, sondern insbesondere auch auf die Mitarbeiter:innen von slashwhy.”

Kai Bergmann, Managing Director slashwhy

Warum räumt slashwhy der Zufriedenheit seiner Mitarbeiter:innen einen so hohen Stellenwert ein?

„Unsere Kolleg:innen bilden den Kern unseres Unternehmens. Sie sollen sich hinsichtlich ihrer Stärken, Neigungen und Wünsche bei uns wohl- und mit dem Unternehmen verbunden fühlen. Wir sind der festen Überzeugung, dass wir dadurch gleichzeitig die Voraussetzungen für eine hohe Zufriedenheit auf Seiten unserer Kunden schaffen. Das wiederum sichert den wirtschaftlichen Erfolg unseres Unternehmens. Nur begeisterte Mitarbeiter:innen können es gemeinsam mit unseren Kunden erreichen, Software zu entwickeln, die letztlich auch die User begeistert.“

slashwhy hat eine sehr geringe Mitarbeiter:innen-Fluktuation. Was sind deines Erachtens die Gründe dafür?

„Ich denke, das ist größtenteils darin begründet, dass sich unsere Mitarbeiter:innen bei uns wirklich wohl fühlen – durch die spannenden Projekte, die sie verantworten und begleiten, durch weitreichende Entfaltungsmöglichkeiten, durch unsere sehr positive Unternehmenskultur, die wir intensiv fördern, durch Vertrauen, Wertschätzung und die Tatsache, dass sie bei uns in Unternehmensprozesse eingebunden werden, beispielsweise durch die sogenannte 'slashwhy time'. Hierbei bekommt jeder Mitarbeitende die Möglichkeit, 30 Tage im Jahr für eigene Projekte, die er oder sie selbst vorantreibt und die am Ende sowohl auf die Weiterentwicklung des Mitarbeitenden als auch auf die des Unternehmens einzahlen, aber auch für Weiterbildung und Wissenstransfer zu verwenden. Dadurch können die Kolleg:innen bei slashwhy die Zukunft des Unternehmens (mit-)gestalten. Die Möglichkeit, am Unternehmen mitzuwirken, geben wir allen Mitarbeiter:innen darüber hinaus durch unser sogenanntes Company Backlog. Hier kann beispielsweise ein Ticket erstellt werden, mit dem beschrieben wird, was man am Unternehmen gerne verändern, ergänzen oder weiterentwickeln möchte, und das dann von einem Solution Team bearbeitet wird, in dem sich alle an dem Thema interessierten Personen beteiligen können. Die Meinung und die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter:innen sind uns insgesamt sehr wichtig. Deshalb führen wir zusätzlich in jedem Quartal eine anonyme Mitarbeiter:innen-Befragung durch, um die Zufriedenheit im Unternehmen zu messen, Risiken zu erkennen und aktuelle Themen mit allen gemeinsam zu diskutieren.“

Bei dieser Beschreibung und unter Berücksichtigung der vielen positiven Bewertungen auf kununu könnte man zu der Schlussfolgerung kommen, dass slashwhy sich vor Bewerbungen nicht retten kann…

„Nun, sagen wir es mal so: Solange es tolle Menschen und ebenso tolle Kundenprojekte gibt, wollen wir uns in unserem Wachstum nicht selbst einschränken. Und das müssen wir auch nicht, denn erfolgreiche Projekte erlauben es uns, auch personell weiter zu wachsen. Dabei möchten wir uns nun insbesondere auf den Standort Hamburg fokussieren, wo wir zu September dieses Jahres ein neues Büro beziehen werden – mit einer Fläche, die doppelt so groß ist wie die jetzige. Nachdem wir die Zahl unserer Mitarbeiter:innen in Hamburg von anfangs 25 auf jetzt 50 erhöht haben, möchten wir in den nächsten Jahren weiter wachsen und dort künftig 80 oder gar 100 Mitarbeiter:innen beschäftigen.“

Das ist ein sehr klar definiertes Ziel. Gibt es weitere?

„Ja, das stimmt. Mit dem neu gegründeten Board of Directors werden Fragen wie 'Wo soll die Reise hingehen?', 'Wie möchten wir uns weiterentwickeln?' und 'Wo sehen wir uns in vier, fünf Jahren?' intensiver denn je diskutiert. Überlegungen zu neuen Standorten, zu möglichen Spezialisierungen in bestimmten Bereichen oder die Entwicklungsperspektiven unserer Mitarbeiter:innen stehen dabei mit zur Diskussion. Fakt ist: Wir wollen weiter exzellente Software entwickeln. Wie sich dafür unser Unternehmen mit Blick auf die Wachstumsthematik weiterentwickeln und aufstellen muss, ohne an Agilität zu verlieren, ist von uns nun zu definieren. Wobei für uns feststeht, dass wir marktseitig unsere Ausrichtung noch weiter schärfen möchten – zum Beispiel in den Bereichen Medical Health, Consumer Electronics oder hinsichtlich der Potenziale von Künstlicher Intelligenz. Sinnstiftende Projekte, die für die Gesellschaft, für uns als Unternehmen und für unsere Mitarbeiter:innen von Bedeutung sind, stehen dabei ganz klar im Vordergrund.“

Fakt ist: Wir wollen weiter exzellente Software entwickeln.”

Kai Bergmann, Managing Director slashwhy

Inwiefern hat oder hatte die COVID-19-Pandemie und das damit verbundene dezentrale Arbeiten Einfluss auf den Arbeitsalltag und die Unternehmenskultur bei slashwhy?

„Das mobile Arbeiten von Zuhause gab es bei uns schon vor der Pandemie. Die technischen Voraussetzungen waren gegeben und Homeoffice damit nichts Neues oder Ungewohntes für uns. Gemeinsam in Kontakt zu bleiben, ist für uns dabei jedoch immens wichtig. So gibt es neben Remote Work mit virtuellen Teammeetings und Arbeitsgruppen, bei denen den ganzen Arbeitstag über die Kameras eingeschaltet sind, auch Remote Events nach Feierabend. Um auch analog in Verbindung zu bleiben, schicken wir zwischendurch Cards oder Gadgets ins Homeoffice. Es sind nur kleine Aufmerksamkeiten, die aber bei den Kolleg:innen gut ankommen.“

Wäre es für slashwhy vorstellbar, nur noch remote zu arbeiten?

„Nein. Eine Remote-first-Company zu werden, ist nicht unser Ziel. Dafür schätzen wir alle zu sehr den Wert unseres Büros, das für uns weitaus mehr als ein Arbeitsplatz ist. Es ist für uns ein Ort der Begegnung, der uns alle zusammenbringt. Diese Nähe war uns bislang sehr wichtig und sie wird uns auch weiterhin wichtig sein. Nicht umsonst investieren wir in Hamburg derzeit in neue Räumlichkeiten. Aber wir wollen neben dieser Begegnung im Office auch weiterhin die Möglichkeit bieten, die während der Corona-Pandemie gelernten Vorzüge des Homeoffice flexibel zu nutzen. Die Kolleg:innen können selbst entscheiden, ob sie die Aufgaben des Tages besser im Büro oder remote erledigen.“

Es scheint, dass sich bei slashwhy in nächster Zeit noch einiges tun wird, nicht nur hinsichtlich des Mitarbeiter:innen-Wachstums. Als letzte Frage daher: Was sind die nächsten größeren Schritte oder Punkte, die auf der Agenda stehen?

„Da stehen in der Tat gleich mehrere Punkte an. Zum einen ist es uns als neues Board of Directors wichtig, eine klare Unternehmensstrategie mit Vision und Mission zu erarbeiten. Zum anderen möchten wir klar definierte und attraktive Weiterentwicklungsmodelle für unsere Mitarbeiter:innen festlegen. Damit einhergehend wollen wir weiterhin das Unternehmertum im Unternehmen fördern, was die Aktivität unserer Mitarbeiter:innen voraussetzt, die wir nach wie vor stark einbinden möchten. Und was uns ebenfalls wichtig ist: Wir möchten unsere technologische Exzellenz weiter ausbauen, fördern, manifestieren. Damit uns das gelingt, benötigen wir auch in Zukunft großartige und qualifizierte Menschen, die uns und unsere Kunden mit ihrer Einstellung und ihrem Know-how begeistern.“

Über den Autor

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    Über Kai Bergmann

    Als Partner und Managing Director bei slashwhy ist Kai in erster Linie für vertriebliche, marktbezogene Themen verantwortlich und treibt so die Geschäftsentwicklung im Kerngeschäft der Software-Entwicklung voran. Zuvor war der studierte Wirtschaftswissen-schaftler im Business Development für slashwhy tätig. Gemeinsam und partnerschaftlich mit unseren Kunden zu wachsen und dabei alle Kolleg:innen mitzunehmen, ist Kai ein wichtiges Anliegen: make people happy!