Mobiles Arbeiten im Ausland: Einblicke unserer Kolleg:innen

Bei slashwhy entwickeln wir unsere Arbeitsmodelle kontinuierlich weiter. Unser People & Culture Team hat in den vergangenen Jahren Rahmenbedingungen geschaffen, die es ermöglichen, zeitweise mobil aus dem Ausland zu arbeiten. Wie sich dieses Modell in der Praxis anfühlt, was gut funktioniert und wo Herausforderungen liegen, erzählen Kolleg:innen hier aus erster Hand.

vonMareike Wiechens, Kathleen Kemter & Juliane LodermeyerinCulture

Raus aus dem Alltag

Für viele Menschen bedeutet mobiles Arbeiten im Ausland vor allem eines: einen Tapetenwechsel. Neue Umgebungen können inspirieren, den Fokus verändern und Routinen hinterfragen, die sich im Alltag eingeschlichen haben. Manche berichten von mehr Konzentration, andere von neuen Impulsen durch das Umfeld oder den Austausch mit Menschen aus anderen Kulturen.

Gleichzeitig ist mobiles Arbeiten im Ausland kein Selbstläufer. Es erfordert Selbstorganisation, klare Absprachen im Team und ein gutes Gespür dafür, was in der eigenen Rolle funktioniert und was nicht, damit alle Beteiligten gut planen können. Im Mittelpunkt dieses Artikels stehen jedoch die persönlichen Erfahrungen unserer Kolleg:innen.

Dieser Beitrag wird fortlaufend ergänzt, sobald neue Eindrücke und Perspektiven dazukommen.

Arbeiten fernab vom Büro

In den vergangenen Jahren haben Kolleg:innen mobiles Arbeiten im Ausland in ganz unterschiedlichen Ländern umgesetzt.

Von europäischen Nachbarländern bis hin zu weiter entfernten Orten. Darunter beispielsweise Sri Lanka, Vietnam, Spanien, die USA oder Zypern. Die Beweggründe für einen Aufenthalt waren dabei genauso vielfältig wie die Erfahrungen selbst.

Hier haben wir einige Eindrücke zusammengefasst:

Madeira zwischen Arbeit, Natur und Teamzeit

„Ich wollte mobil Arbeiten, um zusammen mit einigen slashwhy Kolleg:innen nach Madeira zu reisen. Wir haben eine Woche gearbeitet und anschließend gemeinsam Urlaub gemacht. Während der Arbeitszeit habe ich meine wichtigen Termine bewusst auf den Vormittag gelegt. So konnte ich fokussiert arbeiten und den Nachmittag nutzen, um die Insel zu erkunden. Madeira ist unglaublich vielfältig und bietet in kurzer Zeit sehr unterschiedliche Eindrücke. Genau diese Mischung aus Struktur am Vormittag und Freiheit am Nachmittag hat für mich sehr gut funktioniert. Besonders angenehm war der Austausch mit Kolleg:innen vor Ort. Wir haben tagsüber konzentriert gearbeitet und abseits davon Zeit miteinander verbracht. Mein Arbeitsalltag hat sich vor allem in meiner Motivation verändert. Die Umgebung hat mir geholfen, fokussiert zu bleiben und Arbeit und Freizeit klar voneinander zu trennen.“ - Anastasiia Tukalova, UX/UI Designerin bei slashwhy

Zwischen Atlantikküste und Familienbesuch in Frankreich

„Ich habe mobiles Arbeiten genutzt, um Familienbesuche in Frankreich mit meiner Arbeit zu verbinden. So konnte ich vor Ort sein, ohne dafür zusätzlichen Urlaub nehmen zu müssen. Mein Arbeitsalltag lief dabei weitgehend wie gewohnt. Ich habe mir einen festen Arbeitsplatz eingerichtet und meine regulären Arbeitszeiten eingehalten. Kleine Herausforderungen gab es trotzdem, zum Beispiel durch die französische Tastatur, sodass einige meiner Kolleg:innen wohl die ein oder andere kryptische Nachricht erhielten. Die klare Trennung zwischen Arbeit und Freizeit hat mir geholfen, konzentriert zu bleiben und gleichzeitig mehr Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Insgesamt hat sich mein Arbeitsstil kaum verändert. Der größte Unterschied war, dass ich Arbeit und Familienzeit besser miteinander verbinden konnte.“ - Pierre Nagellen, Software Developer bei slashwhy

Zwei Wochen Arbeiten an der Costa Blanca

„Ich wollte gerne wieder etwas mehr Zeit in unserem Feriendomizil in Spanien verbringen. Mein Ziel war es, den Ortswechsel mit meinem normalen Arbeitsalltag zu kombinieren. Ich habe weitgehend wie gewohnt gearbeitet und meine Freizeit nach Feierabend gestaltet. Die Umgebung hat sich positiv auf meine Stimmung ausgewirkt und für einen guten Ausgleich gesorgt. Eine Herausforderung war die Ausstattung vor Ort, die nicht optimal war. Mit ein paar Anpassungen ließ sich das jedoch lösen. Mein Arbeitsalltag blieb insgesamt ähnlich, fühlte sich aber ausgeglichener an. Die Kombination aus Arbeit und Erholung hat mir gutgetan.“ - Markus Breier, Full Stack Developer bei slashwhy

Die Sonne Spaniens statt Januar-Kälte in Norddeutschland

"Ich sehnte mich nach spanischem Sommerfeeling ohne gleich Urlaub nehmen zu müssen. Dank mobilem Arbeiten konnte ich schon zweimal so ins neue Jahr starten. Am Ablauf meiner Arbeit hat sich dabei kaum etwas geändert, ich habe alle Termine wie gewohnt wahrgenommen. Zum Feierabend mit meiner Familie an den Strand gehen zu können, war hingegen unbezahlbar. Das Licht, die frische Luft und der spanische Lifestyle waren für mich total motivierend und inspirierend." - Kathleen Kemter, People & Culture Manager

Fazit: Was wir aus den Erfahrungen lernen

Mobiles Arbeiten im Ausland fühlt sich für jede Person anders an. Es kann bereichernd sein, wenn die Rahmenbedingungen stimmen und die individuelle Situation passt.

Gleichzeitig ersetzt es keine gute Zusammenarbeit, keine klare Kommunikation und kein funktionierendes Teamgefüge. Im besten Fall ergänzt es den Arbeitsalltag um neue Perspektiven, ohne die Verbindung zum Team zu verlieren.

Für uns steht fest, dass gute Arbeit nicht an einen festen Ort gebunden ist. Entscheidend ist, wie gut Menschen zusammenarbeiten, Verantwortung übernehmen und ihren Arbeitsalltag gestalten, egal von wo aus.

Über die Autor:innen

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    Über Mareike Wiechens

    Mareike ist People & Culture Managerin bei slashwhy. Mit ihrem Masterabschluss im Bereich Personal und Organisation verbindet sie fundiertes Fachwissen mit praktischer Recruiting-Erfahrung im Tech-Umfeld. Sie weiß, worauf es ankommt, damit Menschen und Teams fachlich wie menschlich zusammenpassen. Neben dem Recruiting setzt sie Employer-Branding-Maßnahmen um, vertritt slashwhy auf Messen und Events und engagiert sich in internen Projekten, die das Arbeiten und Miteinander bei slashwhy weiterentwickeln.

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    Über Kathleen Kemter

    Kathleen ist People & Culture Managerin bei slashwhy und gestaltet seit 2018 unsere Arbeitskultur aktiv mit. Seit über zehn Jahren ist sie im IT-Recruiting tätig und hat bei slashwhy den Recruiting-Prozess in seiner heutigen Form entwickelt und implementiert. Mit ihrem Masterabschluss im Bereich Weiter- und Berufsbildung verbindet sie Recruiting-Expertise mit einem fundierten Verständnis für Lern- und Entwicklungsprozesse. Neben dem Recruiting engagiert sie sich im D&I-Team und setzt sich für Rahmenbedingungen ein, in denen Menschen Verantwortung übernehmen und flexibel arbeiten können – im Office, remote oder zeitweise im Ausland.

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    Über Juliane Lodermeyer

    Juliane ist Teil des Marketingteams bei slashwhy und gestaltet Inhalte rund um nutzerzentrierte Softwareentwicklung sowie aktuelle Tech-Trends. Mit ihrem Gespür für Storytelling bringt sie frischen Wind in Blogartikel und Social-Media-Kampagnen. Ihre Erfahrung im digitalen Content-Umfeld und ihr akademischer Fokus auf Technologie und Zukunftsstrategien machen sie zur Schnittstelle zwischen Kommunikation und Innovation.